Familienrecht Münster, Sendenhorst, Ahlen, Drensteinfurt

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Tätigkeitsschwerpunkt

Familienrecht

Beinahe jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden. Informieren Sie sich auch über Scheidung-Voraussetzungen.



Bei Trennung und Scheidung sind insbesondere folgende Bereiche zu klären:

  1. (Trennungs- und nachehelichen) Unterhalt,
  2. Kindesunterhalt (Bar- und Betreuungsunterhalt)
  3. elterliche Sorge (insbesondere Aufenthaltsbestimmungsrecht),
  4. Umgangsrecht (Besuchsrecht),
  5. Ehewohnung
  1. Hausratsverteilung
  2. Versorgungsausgleich
  3. Zugewinnausgleich
  4. Regelung der Verbindlichkeiten
  5. Ansprüche bei Kontoverfügungen

Zu einer Scheidung gehört die Teilung aller während der Ehe erworbenen Ansprüche auf Alters- und Invaliditätsvorsorge - Versorgungsausgleich. Laden Sie hier den Fragebogen zur Ermittlung dieser Anrechte herunter. Füllen Sie ihn sorgfältig aus und bringen diesen Fragebogen zum gemeinsamen Gespräch mit.

Die Höhe des Kindesunterhaltsanspruchs lässt sich nach Feststellung der Leistungsfähigkeit des Pflichtigen der Düsseldorfer Tabelle entnehmen. Doch wann gilt die DT? Wie hoch ist der Tabellenunterhalt? Wird das Kindergeld angerechnet?

Lesen Sie mehr Informationen über Kindesunterhalt.

Kindschaftsrecht

Kindschaftssachen sind in §§ 151 ff FamFG geregelt. Hierzu zählen insbesondere die Bereich elterliche Sorge, Umgang, Kindesherausgabe, Vormundschaft.

Zugewinnausgleich

Das BGB kennt die folgenden drei Güterstände:

  1. den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft (§§ 1363- 1390 BGB),
  2. die Gütertrennung (§ 1414 BGB),
  3. die Gütergemeinschaft (§§ 1415 - 1518 BGB).

Treffen die Ehegatten keine notariell beurkundete Vereinbarung zum Güterstand (Ehevertrag), leben sie ab Eheschließung in Zugewinngemeinschaft (§ 1363 Abs. 1 BGB). Hierbei bleiben zwar die Vermögensmassen beider Ehegatten während der Ehe getrennt (§ 1363 Abs. 2 BGB), es findet jedoch bei Beendigung der Ehe ein Vermögensausgleich statt. Sinn und Zweck ist, dass beide Ehegatten wertmäßig je zur Hälfte an dem während der Ehe erworbenen Vermögen beteiligt werden, wenn die Zugewinngemeinschaft endet. Grundsätzlich ist daher während der Ehe ein jeder der beiden Ehegatten in der Verwaltung seines Vermögens frei.

Die Höhe des Zugewinnausgleichs wird dadurch ermittelt, dass zunächst für jeden Ehegatten gesondert festgestellt wird, ob und ggf. in welcher Höhe ein Zugewinn während der Ehe erzielt wurde. Zugewinn ist der Betrag, um den das Endvermögen des Ehegatten sein Anfangsvermögen übersteigt (§ 1373 BGB). Die Ausgleichsforderung beträgt, soweit der Zugewinn des einen Ehegatten den Zugewinn des anderen Ehegatten übersteigt, die Hälfte dieses Überschusses (§ 1378 Abs. 1 BGB). Es kommt also maßgeblich auf das Anfangsvermögen und das Endvermögen an. Doch was gehört dazu?

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